Wohngruppe „Kiefernlicht“ – ein Schritt in Richtung Zukunft

Ein verregneter Tag kann manchmal sinnbildlich stehen für Übergänge, Veränderungen und Neubeginn. Genau in einer solchen Phase befindet sich derzeit das Kinder- und Jugenddorf Rankenheim, das mit der umfassenden Sanierung eines Gebäudes einen wichtigen Meilenstein setzt.

Doch es geht dabei nicht nur um frische Farben und neue Materialien, es geht um eine pädagogische Weiterentwicklung, die den jungen Menschen mehr Selbstbestimmung, Privatsphäre und Lebensqualität ermöglicht. 

Im Haus 2 entsteht die erste Wohngruppe des Kinder- und Jugenddorfes Rankenheim, am Standort Groß Köris, die vollständig über Einzelzimmer verfügt. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur im baulichen Konzept. Auch die pädagogischen Fachkräfte werden sich neu organisieren müssen, denn die Wohngruppe erstreckt sich über zwei Etagen. Präsenz, Erreichbarkeit und Beziehungsarbeit müssen neu gedacht werden. Ein Prozess, der Professionalität, Kreativität und Teamgeist erfordert.

WG Kiefernlicht

Die Hausmeister haben die Räume in freundliche, helle Farben getaucht, die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam hat Laminat für alle Zimmer und Flure gespendet. Ein sichtbares Zeichen dafür, wie viele Menschen hinter diesem Projekt stehen. Der Lebensmittelpunkt der Wohngruppe „Kiefernlicht“ befindet sich im unteren Bereich: Hier werden gemeinsame Mahlzeiten eingenommen, Gespräche geführt, Medien genutzt und Alltag geteilt. Das gemütlich eingerichtete Wohnzimmer wird zum sozialen Zentrum, in dem Beziehungen wachsen und Gemeinschaft entsteht.

Noch sind einige letzte Handgriffe nötig, z.B. warten Pinnwände darauf, mit Erinnerungen gefüllt zu werden. Erst durch die persönlichen Spuren der jungen Menschen wird aus einer sanierten Wohngruppe ein echtes Zuhause.

In der oberen Etage steht den jungen Menschen eine zusätzliche Küche zur Verfügung. Sie dient nicht nur der Versorgung, sondern ist ein pädagogisches Lernfeld: Hier können junge Menschen unter Anleitung der Erzieher:innen üben, Verantwortung zu übernehmen, Mahlzeiten zu planen, einzukaufen und selbstständig zu kochen. Diese alltagspraktischen Kompetenzen sind entscheidend für ein gelingendes, selbstbestimmtes Leben nach der Jugendhilfe.

Die Sanierung der Wohngruppen ist weit mehr als eine bauliche Maßnahme. Sie ist Ausdruck einer Haltung: Wir verändern uns, wir investieren, wir denken voraus, immer mit dem Ziel, jungen Menschen bestmögliche Entwicklungsbedingungen zu bieten. Moderne Räume, pädagogische Qualität und ein wertschätzender Blick auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen gehen hier Hand in Hand.

Doreen Zeisig
stellv. Einrichtungsleiterin im Kinder- und Jugenddorf Rankenheim

GFB Geschäftsstelle

GFB – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH

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