"Fluchtpunkt"

Der „Fluchtpunkt“ ist eine Einrichtung zur Krisenintervention. Sie bietet Kindern und Jugendlichen, die sich in akuten Notsituationen befinden, einen vorübergehenden Schutzraum. Insgesamt stehen acht Betten und ein Notbett zur Verfügung.

Eine Aufnahme in den „Fluchtpunkt“ erfolgt nur im Auftrag des Jugendamtes. Im Falle der Inobhutnahme kann das Notbett nur bis zur Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt am nächsten Arbeitstag genutzt werden.
Dann muss eine Klärung erfolgen, ob der junge Mensch nach Hause zurückkehrt. Ist die Rückkehr in die Familie in absehbarer Zeit nicht möglich, schließt die Suche nach einer geeigneten Einrichtung nach § 34 KJHG an.
 
Bei einer Aufnahme in den „Fluchtpunkt“ erfolgt mit dem jungen Menschen, den Personensorgeberechtigten, dem Jugendamt und den MitarbeiterInnen eine Hilfeplanung.
Dort sind die gemeinsamen Ziele und Vereinbarungen festzuhalten.

In Beratungsgesprächen werden in der Folgezeit von max. drei  Monaten, mit den Eltern und den jungen Menschen bzw. weiteren AnsprechpartnerInnen, die innerfamiliären Störungen aufgearbeitet und gemeinsam eine Perspektive entwickelt.