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Antigewaltarbeit in der GFB |
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Das Problem des Umgangs mit gewalttätigem Verhalten ist aus der pädagogischen Praxis nicht mehr wegzudenken. Viele junge Menschen greifen immer häufiger mit beunruhigender Selbstverständlichkeit zu vorurteilsmotivierter Gewalt. Dabei stehen eigene Gewalterfahrungen und eigene Gewaltbereitschaft - insbesondere bei jungen Menschen mit problematischen Biographien - häufig in engem Zusammenhang. Die GFB hat sich der Herausforderung gestellt und entwickelt sowohl in ihren einzelnen Einrichtungen als auch trägerübergreifend im Rahmen des "Kompetenzzentrums für ein straffreies Leben und gewaltfreies Lernen" nachhaltige Konzepte zur Gewaltprävention. Sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen wird in der Trainingsarbeit die Möglichkeit gegeben, Gewalt zu verlernen, eigene Vorurteile zu hinterfragen und sich zu weltoffenen, toleranten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Antigewaltarbeit ist interdisziplinär ausgerichtet und beinhaltet verstehenspädagogische und konfrontative Elemente. Veränderungsprozesse werden über verlässliche Beziehungsarbeit, wertschätzende Akzeptanz und die ständige Bereitschaft zur Auseinandersetzung angeregt und gefestigt. Ziel ist eine demütigungsfreie Nachsozialisation. Selektive und nur auf Konfrontationstechniken beruhende Methoden werden abgelehnt. Stattdessen werden Lernprozesse angeregt, die die Jugendlichen als einen persönlichen Wachstumsprozess begreifen können.
Positionspapier zur Antigewaltarbeit in der GFB |
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